Ich sitze wie so oft im Zug, ich höre den Lärm des alten Diesel Motors und frage mich warum zur Hölle tue ich mir das immer wieder an? Nach einer Stunde erreiche ich Ulm und freue mich auf eine angenehme restliche Zugfahrt im bequemen ICE. Diese Hoffnung wird nur leider immer dann zerstört, wenn ich das Gleis betrete. Menschen über Menschen warten auf genau meinen Zug… und da ich leider zu geizig für eine Reservierung bin, geht der Kampf um einen Platz los. Das wars dann mit Steckdose und Tisch… Dieses Szenario bietet sich mir aller 2 Monate beim Pendeln.

„Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen“ – Theodor Fontane

 

Quelle: YouTube

Das Wort Heimat benutzt man meist erst, wenn das Elternhaus, in dem man aufgewachsen und gelebt hat verlassen wird. Man würde eigentlich sagen, dass es sehr traurig ist, dass meine Mama aus unserer Wohnung ausgezogen ist. Ich allerdings bin einfach nur froh, dass sie das kleine Dorf verlassen hat und in die Stadt gezogen ist. Ich habe das Örtchen einfach nur gehasst und war wirklich glücklich ausziehen zu können und nun ist eben die Stadt meine Heimat und mein Zuhause ist mein eigenes Reich.

„Mit der Stadt verbindet mich nur mein Studium“ – ist ein oft gehörter Satz.

Einige meiner Mitschüler sind nie wirklich in Sigmaringen angekommen und somit auch nie wirklich glücklich dort. Ich allerdings habe mir dort mein eigenes Leben aufgebaut. Ich studiere, arbeite und LEBE dort. Genau deshalb kann ich von Zuhause und Heimat sprechen. Für alle anderen ist das Haus oder die Wohnung ihrer Eltern immer noch Zuhause und Heimat gleichzeitig. Doch dieses andauernde pendeln kann und will ich mir gar nicht antun. Denn mal ehrlich, will man wirklich die Hälfte seiner Freizeit im Bus, Zug oder Auto verbringen?


Tipps beim Pendeln

günstige Fortbewegung

Sucht euch Mitstudenten oder recherchiert auf Mitfahrportalen wie BlaBlaCar nach günstigen Reisen. Ihr spart eine Menge Geld, wenn ihr nicht immer mit der Deutschen Bahn reist. Außerdem ist es meist um einiges Bequemer als zwei, drei oder gar vier Mal umsteigen zu müssen. Falls ihr doch auf die Bahn setzt, schafft euch eine BahnCard an oder nutzt die Sparpreise. Die Option Fliegen, habe ich seit kurzem auch für mich entdeckt, wenn ihr früh genug bucht, könnt ihr ein richtiges Schnäppchen machen. Ich nutze wirklich häufig den Germanwings Sparkalender, vor allem wenn ich ein großes Zeitfenster für die Reise habe.

Zeit sinnvoll nutzen

Nutzt eure Zeit und seid produktiv. Lernt, lest oder arbeitet am Laptop (wenn möglich). Ich finde die Zeit vergeht viel schneller, wenn ich wie jetzt einen kleinen Post für euch fertig mache. Und mal ehrlich als Student hat man doch eh immer was zu lernen, zumindest geht es mir so, auch wenn ich es mir nicht eingestehen will. Falls ihr doch mal nichts zu tun habt, beobachtet doch einfach mal euer Umfeld, was auch mal echt spannend sein kann.

Planen

Quelle: Pinterest

Planung und Ordnung sind das halbe Leben. Wenn ihr euch ToDo Listen schreibt, ist der Stress vor der Abreise gleich ein wenig vermindert. Denn oftmals muss man an so viele Dinge gleichzeitig denken. Ich z.B schreibe mir immer eine Packliste, da ich als Blogger natürlich dazu neige zu viel Mitzunehmen. Sucht euch Kleidung aus, die ihr gut kombinieren könnt und am besten gleich komplette Outfits. Somit kann zumindest Stylingtechnisch nichts schief gehen.

 

 

 

 

2 thoughts on “Raus aus Hotel Mama – Pendeln zwischen Heimat und Zuhause”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hinterlasse ein Kommentar